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Wählergemeinschaft
Husum

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Handeln für Wohnraum

Ausschuss für Soziales und Jugend folgt einem WGH-Antrag

Mobirise


Rüdiger Otto v. Brocken
Husumer Nachrichten v. 11.09.2019


Helmut Stemke ging es ums Prinzip. Alle Jahre wieder, so der WGH-Politiker, hörte sich der Ausschuss für Soziales und Jugend den Wohnungslosenbericht von Jürgen Laage an. „Und alle Jahre wieder sind wir uns einig, dass etwas geschehen muss. Aber das vergisst man hinterher schnell wieder.“ Umso wichtiger war es, dass sich eine Arbeitsgruppe gebildet und die Stadtverwaltung zu dieser Frage ein „sehr gutes Strategiepapier“ entwickelt hat.


„Wir sind verpflichtet, Lösungen zu erarbeiten“, führte Stemke aus und ließ keinen Zweifel daran, dass diese dann nicht in der Schublade schlummern dürften, sondern zügig umgesetzt werden müssten. Um diesen Prozess zu beschleunigen, legte die WGH-Fraktion dem Ausschuss einen Antrag vor: Das Gremium möge dem Stadtverordnetenkollegium empfehlen, im Bereich Hockensbüll (sozial) geförderten Wohnraum zu schaffen und dort möglichst kurzfristig Lösungen herbeizuführen.

Die Wählergemeinschaft bezog sich damit auf eine Sitzung des Hauptausschusses, in der Bauamtsleiter Jörg Schlindwein berichtet hatte, dass es in dieser Siedlung rund um den Sportplatz fünf Grundstücke gebe, die für geförderten Wohnraum geeignet seien. Diese Grundstücke könnten aus der Verlosung herausgenommen und nach städtischen Vorstellungen durch einen Investor bebaut werden, argumentierte die WGH und zog damit – aus ganz anderem Grunde – den Zorn der Christdemokraten auf sich.  

Birgitt Encke brachte deren „ausdrückliches Missfallen“ auf den Punkt: Es könne nicht sein, dass in dem WGH-Antrag aus dem nicht-öffentlichen Teil einer Hauptausschusssitzung zitiert werde, zischte die CDU-Politikerin. Das wollte Uwe Schmitz so nicht ganz stehen lassen. Öffentlich sei das Thema schon vorher gewesen, erklärte der Bürgermeister und versprach: „Wir werden das zum Anlass nehmen, um mit Trägern und Genossenschaften zu reden, welche Modelle es gibt.“  


Die Ausschussvorsitzende Isabell Thomas, ebenfalls WGH, versuchte dann ein wenig Druck aus dem Kessel zu nehmen. „Wir wollen doch nur etwas für den Haushalt anstoßen, damit wir nicht wieder ein Jahr warten.“ Auf wen der WGH-Antrag überhaupt ziele, wollte Britta Rudolph wissen: Auf akute Fälle oder Leistungsbezieher? Auf in Not geratene Menschen, bekam die Gleichstellungsbeauftragte zur Antwort. Und Peter Empen (SPD) forderte, dass die Debatte nicht akademisch werden, „aber schon klar und nachvollziehbar sein muss, worüber wir hier reden. Wir wollen doch alle preisgünstigem Wohnraum. Also lasst uns einfach das Wörtchen ,sozial‘ aus dem WGH-Antrag streichen, und dann gehen alle mit“.

Dem konnten sich tatsächlich sämtliche Ausschussmitglieder anschließen. Nur der Verwaltungschef war nicht rundum zufrieden. Der Begriff „bezahlbar“ sei nicht definiert, gab Schmitz zu bedenken und regte an: „Damit müssen wir uns noch mal eingehend beschäftigen.“ Dessen ungeachtet wurde der Antrag einstimmig angenommen. 

Unterschriften gegen den 
„Stadtbalkon“

Husumer Nachrichten v. 25.08.2019

HUSUM Die Initiative „Bürger beteiligen sich“ hat Bürgervorsteher Martin Kindl 444 Unterschriften gegen die Bebauung der Kleikuhle mit dem „Stadtbalkon“ überreicht.
Bernd Bednarz, Mitglied des Aktionsbündnisses, betonte, den Unterzeichnern komme es darauf an, dass die bestehenden Millionen schweren Pläne neu bewertet würden und – zu einem Bruchteil der Kosten – an der Kleikuhle lediglich eine barrierefreie Rampe gebaut werde. Kindl machte der Initiative wenig Hoffnungen auf Erfolg, versprach jedoch, die Fraktionen über die offizielle Beschwerde nach Paragraf 16e der Gemeindeordnung zu informieren. hier mehr

Mobirise

WGH-Standpunkt zur Kleikuhle - Update
Der jetzige Zustand der Kleikuhle ist unbefriedigend. Es muss sich etwas tun - da sind sich alle einig. Der zuletzt ausgewählte Architektenentwurf, der sogenannte "Stadtbalkon", weist einige erhebliche Schwächen auf - mit fast 2 Mio € ist er entschieden zu teuer, außerdem ist er nicht behindertengerecht geplant. Selbst wenn es rechtlich zulässig sein sollte, wird es einer touristisch geprägten Stadt wie Husum nicht gerecht, einen öffentlichen Platz nicht behindertengerecht zu bauen. Einer solchen Planung stimmen wir nicht zu.

Update
Unsere Vorschläge sind: Aussichtsplattform streichen, kurze Rampe oder Treppe. (Update: Aufgrund der Vorschriftenlage ist der Fahrstuhl unverzichtbar!)
Das technisch aufwändige und teure Wasserspiel sollte durch eine einfachere Kontstruktion, ähnlich der im Hof des Nissenhauses, realisiert werden.
Beschlossen wurde bereits, die Kosten auf 1,3 Mio € (+ 200 T€ Reserve für nicht vorhersehbare Kosten) zu deckeln. Konkrete Änderungsvorschläge zum Architektenentwurf gibt es (noch) nicht.

Badesee auf der Dockkoogspitze und kein Ende

Anfrage der Wählergemeinschaft "Bringt Bauschutt unter Husums Dockkoogspitze den Badesee in Gefahr?"
Große Mengen Bauschutt sind vor etlichen Jahren ins Erdreich der Dockkoogspitze verbracht worden!

Mobirise

Bekanntermaßen steht die WGH dem Projekt des Meerwasserbadesees ablehnend gegenüber. Viele Fragen sind nach unserer Meinung nicht abschließend geklärt, z. B. die Sturmflutsicherheit, die Hygiene, die technische Realisierung für die Steuerung des Hubschützes (Zu- und Ablauf). Letztlich sind uns die jährlichen Betriebskosten entschieden zu hoch.

Nun kommt ein weiterer Punkt dazu.
Von einem glaubwürdigen Zeitzeugen haben wir erfahren, dass vor einigen Jahrzenten durch eine große Husumer Abbruchfirma Bauschutt und Abbruchmaterial auf der Dockkoogspitze entsorgt und anschließend mit Erdreich abgedeckt worden ist.
Liegt dieser Bauschutt wirklich nur im Bereich des jetzigen Schilfbiotops direkt am Deichfuß?
Wir haben Zweifel daran!



Husumer Nachrichten 29.08.2019

Husum | Drei Meter tief werden die Bohrstangen unter ohrenbetäubendem Lärm von Wahid Yousefi dort ins Erdreich getrieben, wo an der Dockkoogspitze ein Badesee entstehen soll. Die Bohrungen wurden vom Bauamt veranlasst, um abzuklären, was dort noch im Boden liegt und ob es Einfluss auf die Anlage des Sees hat.

„Wir sind auf der Suche nach Bauschutt jeder Art, deswegen haben wir eine Firma damit beauftragt, acht Klein-Ramm-Bohrungen vorzunehmen“, sagt Katrin Sembdner. Die gewonnenen Proben würden eingeschickt und chemisch auf Gefahrenstoffe hin analysiert, erläutert die Mitarbeiterin der Prof.-Burmeier-Ingenieurgesellschaft.

– Quelle: https://www.shz.de/25340742 ©2019 

Mobirise

Die Bodenproben sollen Gewissheit bringen. 
Werden Bodenbelastungen, welcher Art auch immer, gefunden, sind diese fachgerecht zu entsorgen.
Mögliche Mehraufwendungen für die Entsorgung der Altlasten sind in der bestehenden "Kostenschätzung" nicht veranschlagt und müssten nachträglich in die Haushaltsplanungen eingearbeitet werden.
Die WGH meint:
Die Sinnhaftigkeit des Badesee`s wird damit noch mehr in Frage gestellt!

Fraktionssitzungen

Die nächsten Sitzungen finden am 23. September und 21. Oktober im
TSV 1875 e. V. Vereinsheim statt. Gäste sind herzlich willkomen.

Husum am späten Abend

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Zingel 10
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