Wählergemeinschaft

Husum

Neues vom Neubau des Husumer Hallenbades

Nach wie vor hält die Wählergemeinschaft die Standortentscheidung des Plenuns für falsch! Wir werden diese Entscheidung aber nicht zurückdrehen können. Deshalb heißt es jetzt nach vor vorne schauen und das Beste daraus machen. Das Bad alleine hat dort keine Chancen auf Fördergelder aber im Zusammenspiel mit anderen Attraktionen und da sehen wir vor allen Dingen die E-Kartbahn, kann es doch gelingen, auch Touristen und damit Fördergelder zu gewinnen. Die Husumer Nachrichten (shz.de) schreiben dazu:

Husumer Hallenbad: Stadt peilt Lösung mit Sport- und Freizeit-Park an | shz.de


Stadtverwaltung Husum stellt dem Hauptausschuss Planungen für übergreifendes Projekt mit E-Kartbahn und Sportstätte vor.

 

Husum | Die Planungen für die Erweiterung des neuen Hallenbades zu einer Erlebnis-Oase werden konkret: In der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses hat die Verwaltung im nicht-öffentlichen Teil über die neuesten Entwicklungen informiert.

Ein Sport-Campus als Lösung

„Vorgesehen ist danach ein Freizeit- und Sport-Campus, für den es nicht nur Pläne, sondern auch schon Interessenten gibt, die sich einbringen wollen“, sagt SPD-Fraktions-Chef Horst Bauer über die 34.000 Quadratmeter große Fläche zwischen Flensburger und Schleswiger Chaussee.

Diese Planung wird auch die Chancen auf Förderfähigkeit massiv erhöhen. 

„Unser Ansatz ist es, die am Standort entstehende Infrastruktur zu nutzen und neben dem Bad zusätzliche Angebote zu schaffen, um die Aufenthalts- und Erlebnisqualität zu verbessern – und damit auch die Chancen auf Förderfähigkeit massiv zu erhöhen“, so Bauer weiter. Dafür gebe es sehr positive Zeichen.

Am Standort selbst werde nicht mehr gerüttelt, meinte Bauer. „Den geben die Parameter vor: Wenn so ein Familien- und Freizeitbad Wirkung entfalten soll, muss es auch verkehrlich gut angebunden sein – und nicht am Ende irgendwelcher Sackgassen oder hinter ohnehin überlasteten Bahnübergängen liegen.“

Überlegungen, das Hallenbad am Dockkoog zu errichten, erteilte der SPD-Politiker damit abermals eine Abfuhr.

Zwei Projekt-Partner

Bauamtsleiter Jörg Schlindwein ließ nach Absprache mit den „Projekt-Partnern“ unsere Zeitung bereits erste Einzelheiten wissen. So soll das Areal gemeinsam mit dem TSV Husum 1875 und der Schicke Wiese Projekt GbR „bespielt“ werden.

Geplant ist ein Sport- und Freizeitzentrum mit derzeit zusammen 20.000 Quadratmetern. Die Nutzung der übrigen 14.000 Quadratmeter ist noch offen. Das Gelände, das sich bereits in städtischem Besitz befindet, ist für diesen Zweck in mehrfacher Hinsicht besonders geeignet.

Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Umgehungsstraße und kann sowohl über die Flensburger als auch über die Schleswiger Chaussee angesteuert werden. Zudem verfügt es über weit mehr Quadratmeter als für das Hallenbad benötigt werden – einschließlich der erforderlichen Parkflächen.

Positive Prognose

Befeuert wurde das Gesamtkonzept durch die positive Machbarkeitsstudie für das Hallenbad. So ist dem Vorhaben unter anderem ein „hohes touristisches Badegastpotenzial“ prognostiziert worden, mit anderen Worten: Es werden viele Besucher von auswärts erwartet.

Das machte die Sache auch für den TSV Husum 1875 und die Schicke Wiese Projekt GbR attraktiv. Letztere will auf dem Gelände eine überdachte E-Kartbahn, der TSV eine neue Sportstätte bauen.

„Da hier verschiedene Körperschaften zusammenkommen, gab und gibt es vor allem in rechtlicher Hinsicht noch einiges zu klären“, erläutert Schlindwein, der diesbezüglich im Grundsatz aber keine Schwierigkeiten sieht.

Gesamtvolumen zirka 35 Millionen Euro

Allein die Investitionen für das Hallenbad liegen bei 27 bis 30 Millionen Euro, „wobei jeder der Beteiligten auf eigene Rechnung baut“. Summa summarum ist von mehr als 35 Millionen Euro die Rede. Eine Projektgruppe soll alle weiteren Fragen klären, und auch der Beschluss für den Bebauungsplan ist bereits gefasst.

CDU-Fraktionschef Christian Czock signalisiert, dass seine Partei dem Projekt zustimmen werde. Für ein Hallenbad allein gebe es – anders als für eine Entwicklung im touristischen Rahmen – weniger Fördermittel. „Was die Verwaltung da plant, ist gut.“

Ein Hallenbad allein hätte Frank Hofeditz gewisse Sorgen bereitet. Für das Gesamtvorhaben sieht aber auch der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen gute Chancen.

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