Wählergemeinschaft

Husum

Umwelt- und Planung

Flächen für den Geschosswohnungsbau

Die Wählergemeinschaft sieht hier einen Weg, bezahlbaren Wohnraum in Husum zu schaffen. Dazu berichten die

 

Husumer Nachrichten online v. 15.03.2019:

 

Einigkeit  herrschte auch beim Thema „Geschosswohnungsbau“ (Sitzung des Umwelt- u. Planungsausschusses v. 14.03.). Wegen des Drucks auf den Wohnungsmarkt wollte die SPD die Fläche zwischen Schleswiger Chaussee, Engelsburger Weg und Buschkamp für den Geschosswohnungsbau vorsehen und mindestens 30 Prozent des darauf entstehenden Wohnraums sozialgefördert erstellen lassen. Dafür solle die Verwaltung bis Ende des Jahres die planungsrechtlichen Grundlagen schaffen, so SPD-Fraktionschef Horst Bauer. Damit konnte sich auch die CDU sofort anfreunden. „Aber der Anteil des sozialen Wohnungsbaus sollte besser bei 20 Prozent liegen“, sagte Eduard Jäger für seine Partei.

Auch die Grünen begrüßten den SPD-Vorstoß. Mit der Ergänzung des Passus, dass sich die Verwaltung auf die Suche nach weiteren Flächen für den Geschosswohnungsbau machen  sollte, wurde der Antrag einstimmig angenommen.

Der Ortsteil Schobüll soll für Touristen attraktiver werden

Mit dem Standort von Bad und Campingplatz als Kernstück.

 

Husumer Nachrichten online v. 15.03.2019

 

 

Husum | Politik und Verwaltung kam es klar auf die Signalwirkung an: „Mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 105 ,Campingplatz Schobüll‘ wollen wir zeigen, dass uns die touristische Entwicklung des Bereichs am Herzen liegt und Bewegung in die Sache kommt. Und uns selbst binden“, so Bürgermeister Uwe Schmitz auf der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses. Ziel sei die „Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine hochwertige touristische Nutzung, die die Funktionen Camping, Gastronomie und Baden vereint“. Und er hatte auch gleich eine Ergänzung zur Vorlage parat: „Da soll es heißen: ,Für den Stadtteil Schobüll sind der gegenwärtige Standort des Campingplatzes Seeblick sowie des Schobüller Freibads von herausragender touristischer Bedeutung‘.“ Ein kleiner, aber bedeutsamer Zusatz: Nichts, was da jetzt steht, ist damit in seiner Existenz festgeschrieben.

Das fiel auch den Schobüllern auf, die der Sitzung beiwohnten. Zumal auch das Ziel der Entwicklung das bewusst offen ließ. So meldete sich Isabell Thomas (WGH) für die Schobüller Vertretung aus der Zuhörerschaft zu Wort: „Wir sind sehr skeptisch, was den Begriff ,Baden‘ betrifft. Damit ist völlig unklar, ob das Freibad oder die beliebte Sauna weiterbetrieben werden“, klagte sie.

Es ist völlig unklar, ob das Freibad oder die beliebte Sauna weiterbetrieben werden. Isabell Thomas, Schobüller Vertretung

 

Schmitz betonte, dass der Begriff bewusst offen lasse, ob Baden im Bad oder im Meer gemeint sei. Und Bürgervorsteher Martin Kindl sagte: „Es ist gut und wichtig, bei einer solchen Maßnahme offen zu halten, was genau geschehen soll. Sonst nimmt man dem späteren Planer die Möglichkeit zur Kreativität. Was wir hier im Einzelfall wollen, können wir dann  konkret beschließen.“

Das sahen alle Ausschussmitglieder so und votierten einstimmig für die Annahme der Vorlage, einschließlich der vom Bürgermeister eingepflegten Änderungen. Die Schobüller allerdings blieben erkennbar misstrauisch.

 

Schobüller Bebauungspläne unter der Lupe

Husumer Nachrichten v. 22.10.2018
Husum

Die Zeiten ändern sich, in vielerlei Hinsicht. So auch mit Blick auf die Bebauungspläne der Stadtteile Schobüll, Halebüll, Hockensbüll und Lund. Vor vielen Jahrzehnten wurden die Pläne erarbeitet und niedergeschrieben, entsprechen aber in Teilen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Demografischer Wandel, ökonomischer Strukturwandel, Klimawandel – Schlagworte, die eine Überarbeitung erfordern. Die Planungsabteilung des Bauamtes hat sich diese zu einer von zahlreichen Aufgaben gemacht und kommt damit einem Beschluss des städtischen Umwelt- und Planungsausschusses nach.

Zum Auftakt soll nun geprüft werden, ob damalige Festsetzungen den aktuellen Rahmenbedingungen beziehungsweise tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Es geht bei dem Vorhaben auch um etwaig gewünschte Änderungen der Pläne seitens der Eigentümerinnen und Eigentümer der Grundstücke.

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Start der Vermarktung Hockensbüll

shz.de
 

Städtebauförderung für Baugebiet Hockensbüll : Hausbau in Husum kann losgehen | shz.de

hn 27.02.2019

Die letzten 600.000 Euro Fördermittel aus Kiel fließen und bilden eine Voraussetzung für den Start der Vermarktung.

hockensbuell2Das Innenministerium hat der Stadt Husum weitere Fördermittel in Höhe von 600.000 Euro für den Städtebau frei gegeben. Das gab gestern Staatssekretärin Kristina Herbst bekannt. Gedacht ist das Geld für den Bau einer Lärmschutzwand sowie die Verlegung eines Gehweges im Baugebiet Hockensbüll.

Der Lärmschutz sei eine der Voraussetzungen, um nun mit der Vermarktung und Bebauung der neu geschaffenen Baugrundstücke zu beginnen. Einen unverbindlichen Info-Abend hatte es Mitte November im Rathaus für interessierte Bauherren gegeben, der stark besucht war.

„Durch diese Maßnahme wird die umfangreiche Umgestaltung des Sanierungsgebiets beendet. Ich freue mich, dass mit dem anschließenden Verkauf der Grundstücke auch der im Jahr 2005 begonnene Stadtumbau abgeschlossen werden kann“, erklärte Herbst in Kiel.

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Budget-Hotel für Husum Dreimühlen

 

Ein Husumer Ehepaar möchte das alte Müllerhaus erweitern. Die Politik sieht die Pläne grundsätzlich positiv.

 

– Quelle: https://www.shz.de/18923061 ©2018

 

 

Husum könnte ein neues Hotel bekommen: In der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses stellte Architekt Thomas Ladehoff Pläne vor, wie das ehemalige Müllerhaus in Dreimühlen mit einem Anbau zu einem 25 Zimmer umfassenden Zwei- bis Drei-Sterne-Hotel umgewandelt werden kann.

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