Wählergemeinschaft

Husum

Bauausschuss

Es tut sich was!!

Das Gebäude mit der Wunderbar an der Dockkoogspitze erhält einen neuen Anstrich - SUPER!!

Dockkoogspitze: Kritik an desolatem Zustand

Auf Antrag der WGH befasste sich der Bauausschuss mit dem Zustand an der Dockkoogspitze. Lesen sie dazu die Husumer Nachrichten,

 
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11. April 2019, 16:29 Uhr – Quelle: https://www.shz.de/23367017 ©2019

 

Diskussion im Bauausschuss: Husums Dockkoogspitze: Kritik an desolatem Zustand | shz.de

 

Dockkoogspitze HNHusum | Die Saison steht vor der Tür, aber noch ist die Dockkoogspitze alles andere als „vorzeigbar“. Das jedenfalls fanden Vertreter aller politischen Parteien im städtischen Bauausschuss. Neben dem ausgebrannten Nordsee-Hotel, dessen Schatten wohl noch wenigstens einen weiteren Sommer auf Einheimische und Feriengäste fallen wird, gibt es am „Stadtstrand“ noch ein paar andere Baustellen.

Tiefe Kuhlen unter den Spielgeräten

Bernd Hansen sprach offen aus, was nicht nur aus Sicht der Wählergemeinschaft zu wünschen übrig lässt: Da seien zum einen die städtischen Gebäude einschließlich der DLRG-Station, von denen Farbe nur so herab blättere. Und unter den Spielgeräten, die in der Saison, aber auch davor und danach gern und viel genutzt würden, hätten sich zum Teil tiefe Kuhlen gebildet. „Da bleibt das Regenwasser manchmal tagelang stehen.“

Außerdem monierte der WGH-Vertreter die extrem weiträumige Absperrung rund um die Hotel-Ruine, weil dadurch auch wesentliche Teile des städtischen Parkraums verloren gingen. Ob da vor dem Saison-Auftakt noch etwas zu erwarten sei, wollte Hansen wissen.

Bitte nicht nach dem Prinzip: Wir streichen mal die beiden Seiten, die am übelsten aussehen. Bernd Hansen, Wählergemeinschaft

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Baubeginn des Finanzamt-Nebengebäudes in 2020

 
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01. April 2019, 08:55 Uhr – Quelle: https://www.shz.de/23194987 ©2019

 

Husum | Nach dem Beschluss, die Abteilungen des Finanzamts Nordfriesland in Husum zusammen zu führen, liegen nun erstmals Informationen zum Zeitplan vor. Baubeginn für das Erweiterungsgebäude mit 98 Arbeitsplätzen auf dem derzeit als Parkfläche genutzten Grundstück Danckwerthstraße ist demnach für Juni 2020 geplant, der Bau soll im Juli 2022 abgeschlossen sein. Das teilte die Landesregierung auf Anfrage des Husumer SSW-Abgeordneten Lars Harms mit. Mit der Inbetriebnahme und dem Einzug der Mitarbeiter in das neue Nebengebäude wird nach Landesangaben im September 2022 gerechnet.

„Da die Freimachung der Baufläche vorab erfolgen soll, wird die Parkfläche voraussichtlich nur noch bis Ende 2019 zur Verfügung stehen“, gibt Harms zu bedenken. Zwar würden auf dem Dach des sich derzeit im Bau befindlichen Einkaufszentrums neue Parkplätze entstehen, diese stünden dann aber nur für dortige Kunden zur Verfügung. „Auf weitere Parkflächen kann Husum nicht verzichten. Die Stadt täte deshalb gut daran, sich rechtzeitig Gedanken über Ersatzflächen zu machen“, so der SSW-Abgeordnete.

– Ende Bericht Husumer Nachrichten -
 
Der Sachverhalt ist bereits vor längerer Zeit von der WGH mittels eines Antrags problematisiert worden. Beschlossen wurde, Parkflächen auf dem stillgelegten Bahngleis an der Harmsenskoppel zu realisieren. Andere Lösungen sind andiskutiert aber noch nicht in Angriff genommen.

Kleikuhle - ein Fass ohne Boden!

Wieder einmal war die Kleikuhle Thema im Bauausschuss. Die Verwaltung legte eine nach DIN aufgestellte Kostenschätzung vor.

Ca. 1,8 Millionen Euro soll das Vorhaben danach kosten.
Die z. Zt. gestiegenen Baukosten sind darin noch nicht enthalten. So sehr die Neugestaltung der Kleikuhle auch wünschenswert erscheint, ist das für die Wählergemeinschaft, insbesondere in Anbetracht anderer wichtigerer Vorhaben (u. a. Kindergärten, Hallenbadneubau) deutlich zu viel.

 

Lesen sie dazu folgenden Artikel der Husumer Nachrichten:

 

Streit um „Stadtbalkon“: Kleikuhle in Husum: Kontroverse geht weiter | shz.de

Rüdiger Otto von Brocken v. 05.04.2019
 
CDU und Wählergemeinschaft hadern mit den Kosten. SPD, Grüne und SSW stellen die Vorteile in den Mittelpunkt.
 

Husum | Es gibt Begriffe, bei denen sträuben sich manchen Menschen die Nackenhaare. „Stadtbalkon“ ist so ein Begriff – jedenfalls für den einen oder anderen Politiker und Mitarbeiter der Verwaltung. Gemeint ist die Überplanung der Kleikuhle, die – oder besser deren Kosten – in den Ausschüssen zuletzt regelmäßig für Gesprächsstoff sorgten.

So auch in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses, wo das Thema abermals auf der Tagesordnung stand. Und wieder waren es vor allem die Finanzen, die Anlass zur Kontroverse boten. Den äußeren Anstoß gab eine Beschlussvorlage der Verwaltung, in der das Gremium ersucht wurde, das Vorhaben auf der Grundlage des Siegerentwurfes von 2017 weiter voranzutreiben.

Doch der dazugehörige Kostenplan der Lübecker Landschaftsarchitekten Trüper, Gondesen und Partner  (TGP) warf neue (alte) Fragen auf. So nahm CDU-Politikerin Birgitt Encke die Idee der Planer auf, dem Gelände ein Wasserspiel einzurichten, zum Anlass, die Kostenentwicklung insgesamt zu hinterfragen.

Die Kostenschätzungen sind von 600.000 auf rund 1,8 Millionen Euro angestiegen.

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Immer wieder - die Kleikuhle!

Pressebericht in den Husumer Nachrichten vom 21.09.2018

WGH: Stadtbalkon wird nicht gebraucht

Husum Mit der Umgestaltung der Kleikuhle hat sich auch die Wählergemeinschaft Husum beschäftigt. In einer offenen Fraktionssitzung sprachen die WGH-Vertreter von „einem Fass ohne Boden“ und hoffen auf die „Einsicht der anderen Fraktionen“.

Nach fast jeder Sitzung schnellten die Kosten für die Umgestaltung in die Höhe, heißt es in einer Pressemitteilung der Wählergemeinschaft. Noch vor ein paar Jahren hätten Anlieger das Areal auf eigene Kosten umgestalten wollen. „Aber das war für Verwaltung und Teile der Politik offenbar zu laienhaft.“ Also seien drei Architektenbüros für 30 000 Euro beauftragt worden, entsprechende Ideen zu erarbeiten. Inzwischen steuerten die abzusehenden Gesamtkosten auf die Marke von 1,5 Millionen Euro zu.

Aber was brauchen wir wirklich?, fragten sich die WGH-Mitglieder und geben in ihrer Pressemitteilung selbst die Antwort: einen vernünftig gestalteten öffentlichen Raum, in dem Kinder, Erwachsene, Grünflächen, Sitzbänke, Fahrräder und vieles andere mehr Platz finden – gut abgeschottet von der angrenzenden Westtangente. Und was noch? Einen barrierenfreien Zugang zum Hafen mit einem dafür ausgelegten Fahrstuhl, findet die WGH, sprich einen neuen Fahrstuhlschacht am jetzigen Tunnel mit entsprechend großem Lift.

Was wir nicht brauchen , ist „der geplante ,Stadtbalkon‘ mit Aussichtsplattform und gegebenenfalls kupferlegierter Metallfassade – damit man die Silos, die Bahnlinie oder die Westtangente besser sieht.“ Solch eine Plattform müsse im Winter gesperrt oder aber dessen Verkehrstauglichkeit sichergestellt werden – und das jeden Tag. Dort einen neuen Fahrstuhl mit einer dritten Haltestelle auf der Plattform zu installieren, hält die WGH für nicht erforderlich. Wer in die Ferne schauen wolle, könne auch den Rathausturm nutzen oder gleich durch den Tunnel zum Hafen gehen.

Außerdem bezweifelt die Wählergemeinschaft, dass „wir wirklich eine Rampe für Radfahrer brauchen“. Wie kommt man denn von April bis Oktober zu dieser Rampe?, fragt sie. Indem man in der Saison sein Rad von der Schiffbrücke durch die Fußgängerzone bis dorthin schiebe – oft durch Scharen von Besuchern. Wer als Radfahrer zum Dockkoog oder zum Hafen wolle, der könne auch den schnelleren Weg auf der anderen Hafenseite nutzen – vor allem, wenn in drei Jahren der neue Bahnübergang mit einem Radweg zum Hafen und an den Dockkoog fertig gestellt sei.

„Aufgrund der großen Anzahl von geplanten Investitionen in Husums Infrastruktur sollten wir uns auf das konzentrieren, was gemacht werden muss“, heißt es in der WGH-Pressemitteilung abschließend. Andernfalls werde am Ende vieles am Geld scheitern – „oder die Schulden wachsen“. hn/o

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